Das Umtreiben Ihrer Herde kann zeitaufwändig und gefährlich sein. Zudem kann es kostspielig werden, wenn Sie Helfer einstellen müssen.
Mit den richtigen Einrichtungen und Systemen lassen sich jedoch die Vorteile nutzen.
Das Enthornen, Kastrieren und Impfen (oder das Anbringen eines Moocall-Kalbesensors oder Moocall HEAT Brunsthalsbandes) wäre wesentlich einfacher durchzuführen, wenn die Rinder ordnungsgemäß fixiert wären.
Für Landwirte mit einer kleinen oder mittelgroßen Herde kann der Bau einer gut konzipierten Haltungsanlage zunächst kostspielig sein.
Langfristig kann sich dies jedoch als kostengünstiger erweisen, da die Produzenten dadurch alleine arbeiten können und somit der Arbeitskräftebedarf sinkt.
Ein gut durchdachtes Haltungssystem ermöglicht zudem eine einfachere Bewegung und einen reibungsloseren Ablauf der Tiere, sodass weniger Zeit für das Einfangen widerspenstiger Rinder in die Ställe aufgewendet werden muss.
Hier sind ein paar Möglichkeiten, den Zeitaufwand und den Stress beim Viehtrieb zu reduzieren.
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1: Vermeiden Sie gerade Linien und Ecken; verwenden Sie Kurven und Winkel
Rinder empfinden 90°-Ecken oft als Sackgassen, was den Viehfluss behindern kann. Scharfe Ecken können zu Verletzungen und Prellungen führen.
Eine Möglichkeit, das System anzupassen, um diesem Problem entgegenzuwirken, besteht darin, Winkel und Kurven einzuführen, um den Viehfluss zu verbessern.
Kurven funktionieren besser, weil das Tier glaubt, es gehe zurück dorthin, woher es gekommen ist.

2: Massive, hohe Wände in der Rutsche
Eine Fangvorrichtung mit hohen, geschlossenen Wänden beseitigt jegliche Ablenkung und kann das Tier beruhigen. Wenn es Menschen oder Geräte sieht, könnte es zögern.
Dies ist ein weiterer Fall, in dem eine gebogene Rutsche von Vorteil sein kann, da sie nicht so weit voraussehen können.

3: Bringen Sie sie ins Licht
Da Nutztiere dazu neigen, sich von dunkleren Bereichen in hellere Bereiche zu bewegen, ist es wichtig, dass der Weg für sie gut beleuchtet ist; andernfalls könnten sie zögern und stehen bleiben.
Es ist zwar wichtig, die Rutsche mit Licht auszuleuchten, aber das Licht sollte niemals den herannahenden Tieren in die Augen blenden.
Wenn man den Weg beleuchtet, sollte man es richtig machen. Schatten auf dem Weg könnten Tiere dazu veranlassen, stehen zu bleiben, zu zögern und sich zu weigern, weiterzugehen.

4: Keine Abflüsse oder Rinnen, die ihren Weg kreuzen
Abflüsse sollten nicht den Kuhpfad kreuzen, da die Kühe sich weigern könnten, darüber zu steigen. Stattdessen sollten sie außerhalb der Laufwege der Kühe oder unterhalb der Abflüsse verlegt werden, wo sie nicht sichtbar sind.

5: Entfernen Sie flatternde Gegenstände
Flatternde Gegenstände wie ein am Zaun aufgehängter Mantel veranlassen Ihre Tiere zum Zögern. Entfernen Sie diese daher, bevor Sie Ihre Herde umtreiben.
6: Schweigen ist Gold
Dämmen Sie die Rutsche so gut wie möglich. Tiere reagieren empfindlicher auf Lärm als Menschen, und das laute Klappern von Metalltoren kann sie stressen und ängstigen.
Gummipuffer an Toren verhindern lautes Klappern. Halten Sie sie gut geölt.

7: Gut bearbeitete Böden
Alle Bodenbeläge auf Ihrem Bauernhof müssen einen sicheren Untergrund haben, um das Verletzungsrisiko für Sie und Ihre Tiere zu verringern.
Fünf Prozent aller Zuchtbullen leiden an Arthritis und sind anfälliger für Lahmheit. Dies kann ein Hauptgrund für Unfruchtbarkeit und ausbleibende Trächtigkeiten bei Bullen sein.
Ein Winkel von 4° ist ideal, um den Abfluss zu ermöglichen und die Rutschgefahr zu verringern.
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